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"Wir haben alle überrascht, auch uns selbst!"

|   Handball

Dass es so gut läuft, hatte vor der Saison keiner auf dem Zettel. "Wir haben alle überrascht, auch uns selbst", sagt Trainer Philipp Braun. Dank eines Heimsiegs in der A-Jugend-Bundesliga schafften die Handball-Talente von EHV und SG Nickelhütte Aue aus eigener Kraft den Einzug die Runde der 32 besten Mannschaften, die nun um die Deutsche Meisterschaft kämpfen. Ein Meilenstein für Aues Handballschmiede. "Die Freude ist riesig."

Dank erfolgreicher Vorrunde zogen die Erzgebirger in die Hauptrunde ein, in der es fürs Weiterkommen mindestens Platz 4 braucht. Genau diesen Rang verteidigte die U 19 am Sonnabend beim 33:26 (14:9) über die JSG LIT. Von Beginn an agierten die Hausherren konzentriert und führten in der 11. Minute 7:2. Die Ostwestfalen steckten nicht auf, kamen aber nie gefährlich heran. "Bei uns gelang vieles", sagt Braun mit Blick auf eine starke Abwehr um souveräne Keeper und ein schnelles Umschaltspiel. Wobei das Fünf-Tore-Polster zur Pause keine Erfolgsgarantie war. "Denn zuletzt konnten wir teils klare Führungen wie diese nicht verteidigen und verloren sogar noch." Diesmal nicht. Mindestens fünf Tore blieb Aue stets vorn. Der Sieg sei verdient, auch in der Höhe. "Mit unserem kleinen Kader haben wir Großes erreicht", lobt Braun das Team, das nun in Hin- und Rückspiel auf die Füchse Berlin trifft, die 61-mal in Folge nicht verloren haben. "Es werden für uns trotzdem zwei besondere und sicher unvergessliche Partien." Die Termine stehen noch nicht fest.

Aue: Bauer, Dudin; Planken (6), Petkov (4), Sova (10/2), Günther, Hinz (1), Lange (4), Musil, Fischer (3), Espig (3), Hofmann (2), Swat

Text: A.Neef

 

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